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Die Anfänge

Samstag, den 12. Februar 2011 um 02:03 Uhr Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. März 2011 um 02:03 Uhr


Das Desert Greening Projekt in Algerien – Entstehungsgeschichte und Entwicklung bis 2007
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(Bericht von Prof.Dr. bernd Senf)

Das Desert Greening Projekt in Algerien wurde von einem guten Freund von mir, Dipl.-Ing. Madjid Abdellaziz, im Jahr 2004 in der Nähe von El Haouita bei Laghouat in Süd-Algerien begründet. Madjid ist gebürtiger Algerier und studierte 1983-1989 Elektrotechnik und Informatik in an der TU-Berlin. Später war er Projektleiter bei größeren Firmen, war selbständig tätig, und arbeitete zusammen mit Roland Plocher („Penac“) und Daniel Plocher („Penergetic“) sowie mit Elmar Wolf – in dieser Zeit mit Wohnsitz in Berlin. Über all diese Jahre hielt er engen Kontakt nach Algerien, privat wie beruflich.

Durch meine Vorlesungsreihe, die ich als Professor seit 1979 an der Fachhochschule für Wirtschaft halte, kam er in Kontakt mit der Arbeit von Wilhelm Reich und anderen Lebensenergie-Forschern ( z.B. Viktor Schauberger, Roland Plocher, Hanspeter Seiler) und mit James Demeo. Im Winter 1996/97 unternahmen wir zusammen eine erste zweiwöchige Expedition nach Tassili n`Adjjer in der Sahara, um die Möglichkeiten eines eigenen Projektes auszuloten. Madjid hatte einige Türen in der damaligen algerischen Regierung öffnen können, und die gemeinsamen Projekte nahmen Form an. Für den August 1999 war eine zweite Expedition geplant – diesmal sollte neben Bernd Senf auch James DeMeo mit von der Partie sein – ein amerikanischer Wissenschaftler, der mit Wilhelm Reichs Technologien schon den großen Dürren in Namibia 1992/93 und Eritrea 1994 erfolgreich ein Ende gesetzt hatte.

Die Unruhen in Algerien flammten wieder auf und James DeMeo cancelte die Reise. Obwohl mit den politischen Umstürzen in Algerien die Unterstützung seitens der Regierung weg brach, brachte Madjid im Alleingang ein paar kleinere Projekte in Gang – mit dem Wissen und der Technik Plochers, unter anderem zur Revitalisierung von Gewässern in Nordalgerien.


Im Jahr 2003 kam es zu einer extremen Dürre, von der Algerien sowie einige andere Mittelmeeranreihner betroffen waren. Die algerische Regierung überlegte schon Trinkwasser mit Tankern zu importieren. Diese dramatische Entwicklung bracht Madjid und seine Algerische Frau Maya dazu (eine Ärztin, die auf Mesotherapie spezialisiert ist), sich nach privatem land in Süd-Algerien umzuschauen. Im Jahr 2004 kauften sie etwas Land in der Nähe von Laghouat, etwa 500km südlich von Algier an den nördlichen Ausläufern der Sahara. In einem Areal, das von ringförmigen Klippen eingeschlossen ist. Ziel war es ein privates Wüstenbegrünungsprojekt in Gang zu bringen – in der Hoffnung dass es Unterstützung durch Privatpersonen erhält – und als Modell für ähnliche Projekte für andere Orte auf der Welt mit ähnlichen Dürre-Problemen.

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Am Anfang, im Jahr 2004, war da nichts außer Sand und Steinen, einer meist trüben, drückenden Atmosphäre, die im Sommer kaum zu ertragen war. Keine Wolken, kein Regen, kaum Pflanzen, keine Bäche oder Seen. Die umliegenden Klippen waren in dem Dunst kaum zu erkennen, und die Farben der Landschaft waren trübe. Ich weiß das nur von Fotos und Videos.

Die ersten Schritte, die geschehen mußten, waren einen Brunnen zur Gewinnung von Grundwasser zu bohren, und das Wasser an die Oberfläche zu pumpen, aus einer Tiefe von 65 Metern. Als zweites wurde ein Wasserbecken gebaut, fünf mal fünf Meter im Grundriss, 1,50 Meter tief – in Verbindung mit einigen Geräten um dieses Wasser zu vitalisieren und es lebendig und in Bewegung zu halten. Als drittes wurde ein sehr einfacher Cloud Buster gebaut und in Betrieb genommen. Dazu musste er an das Wasserbecken angeschlossen werden. Und ein kleines Haus musste gebaut werden, um ein paar Menschen Schutz zu bieten.

Im Juli 2005 wurden die ersten Cloudbuster eingesetzt. Wolken entwickelten sich und der erste Regen kam ein paar Stunden später, noch am selben Tag. Madjid entwickelte auch ein Gerät, dass er "Wolken-Stabilisator" nannte, und das die Wolken über dem Gelände fixiert – so dass sie die Landschaft beschatten konnten. Nach den Operationen wurde die Atmosphäre kristallklar, was auf den Videos deutlich zu sehen war.

Parallel zur beschriebenen Arbeit begannen Madjid, Maya und ihre Helfer vor Ort, meist Mitglieder von Mayas Familie, den Boden urbar zu machen, für den Gemüseanbau und das Pflanzen von Bäumen. Viele Steine und Felsbrocken mußten bewegt werden, was teilweise nur mit geliehenem schwerem Gerät möglich war. Der Sand wurde bioenergetisch vitalisiert, es wurde Saatgut eingebracht, und um die Wurzeln der Bäume wurden energetisierte Substanzen eingearbeiitet, die sich durch hohe Wasserspeicherkapazitäten auszeichneten. Der Regen und die einfache Bewässerung aus dem Becken ließen die Pflanzen wachsen. All denkbaren Gemüsesorten gediehen phantastisch, und an den Bäumen entwickelten sich die ersten kleinen Früchte.

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Natürlich gab es auch Rückschläge, zum Beispiel wurde eine Pumpe mit Motor gestohlen, so dass die Wasserversorgung für eine längere Zeit ausfiel, und einige der kleineren Bäume starben. So wurde es nötig, einen Wächter anzuheuern, ein kleines Haus für ihn und seine Familie zu bauen, und zur Selbstversorgung ein paar Tiere zu halten: Schafe, Hühner, Hunde. Zudem wurde hügelaufwärts ein zweites Wasserbecken (10 x 10 m und 1.50 m Höhe) für eine verbesserte Bewässerung gebaut

Was die Himmelsakupunktur betraf gab es weitere Cloudbuster-Operationen Mitte Januar 2006, Juli 2006 und im Januar 2007 – jedes mal gefolgt von eindrucksvollen Wolkenformationen und Regen. Manchmal bildeten sich sogar Seen in der Umgebung des Projektes und das Gras und die Büsche bildeten einen geschlossenen grünen Teppich.

Was ich bisher beschrieben habe geschah alles bevor ich selber, zusammen mit meiner Lebensgefährtin Sybille, das Wüstenbegrünungsprojekt vom 22. Juli bis zum 2 August 2007 besucht habe. Wir wußten das alles durch Kommunikation mit Madjid und Maya, von Fotos und Videos, und über die Beobachtung der Satellitenbilder von Nordafrika und des Mittelmeeres.

Bevor wir in Lagouat ankamen, hatte es keine Himmelsakupunktur gegeben. Die Satellitenaufnahmen und Wetterkarten zeigten keine Wolken und hohe Temperaturen rund ums Mittelmeer und in Nordafrika.

Auf unserem Flug über Milano nach Algier zeigte sich eine dicke DOR-Schicht von den Alpen bis hin zur algerischen Küste. Auf der Fahrt von Algier südwärts nach Laghouat waren wir jedoch erstaunt, wie grün die Landschaft in einigen Gegenden war – mit Landwirtschaft, grünen Bäumen und Grass im Mittsommer – sehr ungewöhnlich im Vergleich zu anderen Ländern am Mittelmeer (Soviel wußte ich aus Reisen, die ich im Frühjahr, Sommer und Herbst in den vergangenen vier Dekaden gemacht hatte), die meistens unter Trockenheit litten – so auch im Sommer 2007.

In der Nähe des Projektes bei El Haouita und im Umland war die Atmosphäre ungewöhnlich klar mit brillanten Farben – ganz anders als die weit verbreitete diesige DOR-Schicht, die die Mittelmeerländer seit 20 Jahren bedeckt. Vielleicht war dies eine Konsequenz der Chernobyl-Katastrophe, vorher waren genau diese Länder für ihren tiefblauen Himmel und die brillanten Farben bekannt. El Haouita und seine Umgebung trugen als wir ankamen auch diesen tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Obwohl die Temperatur mittags und am Nachmittag bei 38 Grad lag, fühlten wir uns die meiste Zeit über wohl – ganz anders als dies in einer DOR-Atmosphäre der selben Temperatur gewesen wäre.

Es mußten noch einige technische Probleme gelöst werden, bevor das OROP-Gerät voll funktionstüchtig sein sollte. Nachts zu arbeiten war nicht möglich, weil es an einem Haus fehlte, campen wäre zu gefährlich gewesen.

Jede Nacht schauten wir uns die Satellitenbilder in Laghouat an, und konnten beobachten, wie sich westlich unseres Projektes eine Wolkendecke aufbaute – bis rüber nach Marokko. Am 29. Juli, einen Tag nach der vollständigen Inbetriebnahme der Geräte, bildeten sich über unserem Gebiet wundervoll strukturierte weiße Wolken, und am 30. Juli formte sich eine große dunkle Wolke und die ersten Regentropfen fielen. Die Satelitenaufnahmen zeigten einen Wolkengürtel von Marokko (westlich von Nord-Algerien) hoch bis zu unserem Projektgebiet und Laghouat.

Sybille und ich verließen Algerien am 2. August ohne selber intensive Regenfälle gesehen zu haben. Madjid und Maya blieben noch zwei Wochen, innerhalb von ein paar Tagen wurde ein neues und besseres Gerät gebaut, und als er in Betrieb genommen wurde, entwickelte sich innerhalb von Stunden eine schwere weitreichende Wolkendecke und brachte intensive Regenfälle – das war am 10. August. All das wurde durch mich in Berlin mit Satellitenbildern und Wetterkarten dokumentiert – und durch außerordentlich eindrucksvolle Videoaufzeichnungen durch Maya und Madjid in El Haouita, Laghouat und die weitere Umgebung.

Der Zusammenhang zwischen der Himmelsakupunktur und der Wolkendecke bzw. den Regenfällen war sehr offensichtlich und überzeugte. Dies beweist die Möglichkeiten der Wüstenbegrünung und der Rekultivierung von Landstrichen, die für die Nutzung durch den Menschen verlorengegangen sind. Grade die Kombination der verschiedenen bioenergetischen Methoden zur Revitalisierung der Atmosphäre, des Wassers, der Pflanzen und des Bodens – wir nennen das Integrale Umweltheilung – mach dies möglich. Wir hoffen, dass dieses Projekt fortgesetzt werden kann und alle nur erdenkliche Unterstützung bekommt.


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