Vastu ist im Grunde das, was in unserer Kultur die Dombaumeister in ihren Geheimbünden weitergaben: die Lehre vom Goldenen Schnitt, und seine Bedeutung für die Architektur, für die Stabilität im statischen Sinne als auch für die Ästhetik und die Atmosphäre von Gebäuden, die Auswirkung auf das Wohlbefinden. Doch Vastu geht weiter, es lässt sich auch auf die Stadtentwicklung ausdehnen, auf Gärten, öffentliche Plätze.
Ein modernes Äquivalent bietet die Global Skaling Theorie, die nachweisen konnte dass sämtliche alten Kirchen in Europa exakt in den Zentren eines Zusammenhängenden Netzwerkes aus Kreisen von 14,3 km Durchmesser liegen. Die Kirchen selber sind dabei das Auge des Hurrikans, ein Ort der Einkehr und Ruhe, drum herum, der Wirbelring, der Marktplatz, der Schlauch des Tornados mit seinen wirbelnden Vaszonyi-Walzen, ein Raum schnellen, öffentlichen Austausches, darum konzentrisch Ringe und „Viertel“ für Wohnung und Arbeit.
Im Global Skaling werden diese Strukturen als Teil einer Fraktalen Ordnung mathematisiert beschrieben, Vastu ist die Lehre, eine solche harmonische Ordnung von der Pieke auf zu planen:
Fünf Elemente spiele hierbei eine Rolle: Feuer, Erde, Wasser, Luft, Äther.
Weitere Elemente, die für die Einrichtung einer Wohnung wichtig sind.
Durch ein Zusammenwirken kann man die Grundlagen zu einer weiträumigen Wiederbelebung der Natur schaffen – auch in Gebieten, wo die natürlichen Lebensgrundlagen weitgehend zusammengebrochen sind: in Wüsten. Ich fühle mich daher für das Wohl der Menschen und der Umwelt verantwortlich.
"Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen"
(Antoine de St-Exupery )
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