
Unser Denken ist an der Technik geschult. Wir kennen die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung. Ursache und Wirkung sind der Ausdruck linearer, technischer Systeme. Diese unterliegen bestimmten physikalischen Gesetzen. In der Technik müssen wir viel Ordnung zerstören, um ein wenig Ordnung zu schaffen. Das Große bewegt das Kleinere.
Die belebte Natur hingegen ist nicht linear. Nicht-lineare Systeme organisieren sich selbst, ihre Ordnung kommt von innen, überträgt sich vom Kleinen auf das Größere. In komplexen, nicht-linearen Systemen wie der Natur können geringfügig veränderte Anfangsbedingungen zu einer völlig verschiedenen Entwicklung führen. Eine Kleinigkeit kann Großes bewirken. Wie man vereinfacht sagt: Ein Flügelschlag des Schmetterlings kann am anderen Ende der Welt einen Tornado auslösen oder ein Steinchen eine Lawine. Aus der DNA einer Eizelle wächst ein Lebewesen. Von innen nach außen, vom Kleinen zum Großen. Von der Schwingung zur Manifestation in der Materie.
Agnihotra kann so einen Anfangspunkt setzen - einen wohlkalkulierten. Das Feuerritual aus vedischer Tradition führt im kausalen Sinne nur eine kleine Wirkung ins Felde, es wird ein bisschen gesungen, ein wenig geräuchert und die Asche verstreut - und doch bringt es große Wirkungen hervor. In der Natur unterstützt dieses Ritual die Entwicklung einer hohen Fruchtbarkeit der Böden in hohem Maße. Die vedische Kultur verstand es durch Einäscherung von Pflanzen im Zusammenspiel mit Metallen und gesungenen Mantren (Wortklangkombinationen) Asche mit einem hohen, hochpotenzierten Informationsgehalt herzustellen. Viele der ayurvedischen "Medikamente" basieren auf dieser Kombination von Feuer, Pflanzen, Metallen und der reinen Schwingung des Gesangs. Die Wirkung der so erzeugten Präparate ist vergleichbar mit der Homöopathie – nur der Herstellungsweg der Mittel ist ein anderer.
Für Agnihotra braucht man als Gefäß eine dreifach gestufte Kupferpyramide, getrockneten Kuhdung, reines Butterfett (Ghee), Naturkornreis. Der Kuhdung und das Butterfett werden entzündet, der Naturkornreis darauf als Opfergabe verbrannt. Das Ritual wird morgens und abends bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang vollzogen. Eine Wortklangkombination (Sanskrit-Mantra) begleitet die Zeremonien. Die entstehende Asche kann dann auf den Ackerflächen verstreut oder für Heilzwecke verwendet werden.
So weit zur Durchführung von Agnihotra. Die Wirkung kann man "wissenschaftlich" beschreiben: Nach der Durchführung des Agnihotras tragen die Kristallgitter der Nanopartikel der Asche verschiedene Informationen:
die Schwingungsmuster des Kupfers - ein Metall, das in den überlieferten Texten in seiner Wirkung mit der Venus assoziiert wird, dem Inbegriff der Liebe und Fruchtbarkeit. D.h. wissenschaftlich gesprochen, dass die Kristallgitter des Kupfers genau die Frequenzmuster als Eigenschwingung tragen, die in der belebten Natur bei der Kommunikation ein Ausdruck des Werdens und Gedeihens sind.
Die Asche trägt die innere Harmonie, die aus dem Goldenen Schnitt erwächst, dem Grundprinzip des Lebens, dessen geometrische Struktur in der Pyramidenform einen essenziellen Ausdruck findet.
Homa-Hof Heiligenberg in Süddeutschland
Die Kristalle tragen die Information des Mikrobenlebens im Kuhdung. (Die Firma EMRO verwendet diesen Aspekt seit Jahren erfolgreich in der EM-Keramik – EM steht für Effektive Mikroorganismen. Dabei wird der symbiotische Cocktail von lebenden aeroben und anaeroben Organismen erfolgreich auf den Reisfeldern Hinterasiens als Alternative zu Kunstdünger eingesetzt und auch die eingeäscherte, in Ton gebrannte Variante der Infomation der Mikroben, die EM-Keramik, wird von den Bauern verwendet, sicherlich weil sie der praktische Nutzen des Einsatzes überzeugt hat.) Die Asche des verbrannten Reises trägt die Information des keimfähigen Saatgutes, mit seiner hohen Dichte an Wachstumshormonen, pflanzlichen Proteinen, an Ormus.
Die Asche trägt die Information der Milch, die das Butterfett geliefert hat, mit den Aspekten Ernährung und Immunisierung. Und die Asche trägt die Information des Mantras, des lebendigen Geistes desjenigen, der sich die Fruchtbarkeit für seine Felder wünscht. Auch der Moment, in dem die Rituale begangen werden – Sonnenauf- und -untergang – macht physikalisch Sinn. Es ist der Moment, in dem die Felder von Erde und Sonne sich exakt im rechten Winkel kreuzen. Ein sensibler Moment, denn nur in bestimmten Winkeln 180, 90, 60 und 30 Grad können zwei Longitudinalfelder sich verkoppeln und Zugriff auf die Informationsebene des Skalarfeldes bekommen. Die Konjunktionen in der Astrologie sind Ausdruck desselben Prinzips.
Durch das Ausbringen der Agnihotra-Asche kommt die Information in den toten Wüstenboden. Die wenigen noch vorhandenen Mikroorganismen verstoffwechseln die Asche sehr schnell und nehmen die Informationen in sich auf. Mikroorganismen sind Symbionten und die Kollektivseele ihrer Lebensgemeinschaft reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen der Lebensbedingungen. Kollektivseele klingt etwas mystisch, doch Mikroorganismen sind in einem permanenten Austausch von chemischen Bausteinen, Botenstoffen und Viren (d. h. biologische Programme tragende DNA-Stränge) und sind es gewohnt, das zu besiedelnde Millieu intelligent unter sich aufzuteilen. Plötzlich ist die Information "Nahrung" da, der Impuls zur Fruchtbarkeit, sich zu vermehren. Die daraufhin erfolgende explosionsartige Besiedlung des Sandes mit Mikroben, insbesondere mit Kieselalgen, ist nicht nur die unterste Ebene der darauf aufbauenden pflanzlichen Nahrungskette, die Gestein verstoffwechselt und so komplexe Nahrungsbausteine für das Wachstum der höheren Pflanzen bereitstellt, es ist auch ein Meer aus lebendigen Strukturen, die mit den Feldern zwischen Himmel und Erde interagieren. Myriaden Bakterien und Pilze agieren jede für sich wie ein miniaturisierter Cloudbuster, sie regulieren den Fluss der Felder. Agnihotra ist für das Leben eine sich selbst erfüllende Prophezeiung – für den technisch denkenden Menschen ist das ungewohnt, im Bereich der belebten Natur sind diese mathematischen Rekursionen, die zu sich selbst verstärkenden Regelkreisen erwachsen, die Regel, ja das Grundprinzip der Schöpfung.
Und noch einmal: Victor Schauberger, der österreichische Naturforscher, beschrieb die Rolle des Mikrobenlebens für die Feldphysik in einem seiner Briefe, als: „das Jungfernhäutchen der Allmutter Erde, das nur Höchstwertiges aus- und Höchstwertiges eintreten läßt". Eine wunderschöne intuitive Erfassung der Longitudinalfeld-Resonanz zwischen Himmel und Erde, die durch eine Pflanzendecke - und bestehe sie nur aus einem dünnen Film aus Einzellern – am Leben erhalten wird.
Wer sich aus orthodox wissenschaftlicher Sicht heraus nicht mit dem Informationsbegriff anfreunden kann... – eine andere Betrachtungsweise dieser Vorgänge bietet die Global Scaling Theorie. Sie betrachtet diese Vorgänge von der untersten Ebene aus, der Protonenresonanz. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die Protonen der gesamten Materie paar- und gruppenweise miteinander verschränkt sind. Wie wichtig das für die Biologie ist, zeigt ein einfaches Experiment. Man entnimmt einem Patienten Blut und verfrachtet es auf die andere Seite des Planeten. Zeigt man diesem Menschen nun einen Horrorfilm, so „gefriert“ nicht nur ihm das Blut, auch die Probe in 20.000 km Entfernung zeigt zeitgleich dieselben stresstypischen biochemischen Veränderungen. Diese Veränderungen gelten auch für positive Impulse. Geht man davon aus, dass die Protonenresonanz die Basis für alle chemischen und biochemischen Prozesse ist, die unterste bzw. die Ebene mit der höchsten Frequenz, aus der sich das Leben heraus entwickelt, kann man sich vorstellen, wie die durch das Agnihotra-Ritual herbeigeführte Verschränkung mit den Protonen einer Kupferschale, mit Kuhdung, Butterfett und Reis aus dem Inneren der Atomkerne heraus kaskadierend nutzbringend in das Leben eingreift.
Wegen der Anbindung zu den Prozessen in den Atomkernen hat Agnihotra in Algerien noch eine weitere Bedeutung – die Heilung der Schäden, die durch die französischen Atombombenversuche entstanden sind und vom Süden her durch den Uranabbau.
Durch ein Zusammenwirken kann man die Grundlagen zu einer weiträumigen Wiederbelebung der Natur schaffen – auch in Gebieten, wo die natürlichen Lebensgrundlagen weitgehend zusammengebrochen sind: in Wüsten. Ich fühle mich daher für das Wohl der Menschen und der Umwelt verantwortlich.
"Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen"
(Antoine de St-Exupery )
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