Artikel von Bernd Senf in Mysteries 2/2008 


Bernd Senf                                                              



Ist die Erde bioenergetisch krank?


Die Klimaforschung von Wilhelm Reich ist aktueller denn je



Der 50. Todestag von Wilhelm Reich gab einigen Medien wieder einmal Anlass, mit mehr oder weniger Hohn und Spott über seine Person und über sein Werk her zu ziehen – ein Muster, das ihn schon zu seinen Lebzeiten Jahrzehnte lang begleitet hatte. Besonderes Gelächter löst oftmals der unvermittelte Hinweis aus, dass sich der späte Reich als Regenmacher betätigt habe. Vom Psychoanalytiker zum Regenmacher – dieser Mensch muss wohl komplett verrückt geworden sein, und die Frage bleibt dann nur noch, warum und wann. Seine naturwissenschaftliche Entdeckung, Erforschung und Nutzung der Lebensenergie („Orgon“) in Mensch und Natur ist für Viele bis heute noch ein rotes Tuch. Auch im Internet begegnet man der Behauptung, die Orgon-Forschung von Reich sei längst wissenschaftlich widerlegt, wobei Forschungsergebnisse, die wesentliche seiner Forschungen bestätigen, oftmals konsequent ignoriert werden.


Nach fast 40jähriger Beschäftigung mit dem Gesamtwerk von Wilhelm Reich und Kontakten mit vielen Reich-Forschern aus der ganzen Welt kann ich voller Überzeugung sagen, dass seine Forschungen bis in seine Spätphase in den 50er Jahren sehr ernst zu nehmen sind. Dazu gehören auch sein lebensenergetisches Verständnis von Wettergeschehen und Klimawandel – und die von ihm entwickelten Methoden zur Heilung eines bioenergetisch schwer erkrankten Organismus Erde, die sich inzwischen wiederholt auf eindrucksvolle Weise bestätigen ließen. Auf diese Aspekte seiner Forschungen will ich mich im Folgenden konzentrieren und dabei nur grob den Weg andeuten, auf dem Reich zu diesen Erkenntnissen gelangt ist.


Die Frage nach der bewegenden Kraft menschlicher Emotionen führte den Psychoanalytiker, Freud-Schüler, Sexualwissenschaftler und Begründer der Körperpsychotherapie 1938 zur Entdeckung der Lebensenergie, die sich mit den herkömmlichen physikalischen Begriffen nicht hinreichend beschreiben ließ. Reich prägte für sie den Begriff „Orgon“ oder „Orgonenergie“. Das freie Strömen dieser Energie im menschlichen Organismus erkannte er als wesentliche Grundlage  körperlicher und psychischer Gesundheit und Selbstregulierung. In der Blockierung und/oder Zersplitterung des Energieflusses sah er eine tiefere Ursache für verschiedenste funktionelle Störungen, die auch in organische Erkrankungen übergehen können (bis hin zu Krebs). In diesem Zusammenhang prägte er die Begriffe „Charakterpanzer“, „Körperpanzer“ und „Biopathie“ (= bioenergetische Erkrankung) und entwickelte therapeutische Methoden zu deren Auflockerung – mit dem Ziel der Wiedergewinnung verschütteter Lebendigkeit und Selbstregulierung.


Bei allen Unterschieden zwischen menschlichem Organismus und anderen Lebewesen bis hin zum lebenden Einzeller entdeckte Reich ein gemeinsames Funktionsprinzip in dem spontanen Strömen und Pulsieren des Zellplasmas – und der zugrunde liegenden Lebensenergie. Das Wesentliche des lebenden Organismus liegt demnach nicht allein in der stofflich-materiellen Struktur der Zellen bzw. des Körpers begründet, sondern in der Einheit von stofflicher Substanz und der sie bewegenden, durchströmenden und umströmenden Lebensenergie. Im Zusammenhang der Erforschung der Biogenese (der Entstehung des Lebens) entdeckte Reich 1938 in Oslo unter dem Lichtmikroskop winzige bläschenartige Übergangsformen im Grenzbereich zwischen nicht-lebender und lebender Substanz, die er „Bione“ nannte und die ein bläulich leuchtendes Strahlungsfeld in sich und um sich herum erkennen ließen. Diese Strahlungsfelder deutete Reich als eine Erscheinungsform der Lebensenergie „Orgon“, die er als Grundlage der natürlichen Selbstorganisation (der aufbauenden Kraft in der Natur) betrachete.


Sein tiefer Einblick in die lebendigen Aspekte des Mikrokosmos wurden später ergänzt durch eine entsprechende lebensenergetische Betrachtungsweise und Deutung des Makrokosmos. So sah er auch gemeinsame energetische Funktionsprinzipien zwischen dem menschlichen Organismus und dem lebenden Organismus Erde. Auch die materielle Struktur des  Planeten Erde sei durchströmt und umströmt von kosmischer Lebensenergie, die sich großräumig in Wirbeln bewegt - und dabei in der Atmosphäre Luft- und Wasser(dampf)massen mit sich führt. Die Innenansicht dieses Lebensenergiefeldes erscheint uns als blauer Himmel, die Außenansicht aus dem Weltall zeigt die Erde als „blauen Planeten“.


Reich hatte schon bei der Erforschung des menschlichen Organismus heraus gefunden, dass bioenergetische Erstarrung nicht nur zu funktionellen Störungen, sondern auch zu Strukturzerfall der davon betroffenen Zellgewebe und Zellen führen kann. Ein funktionell identischer Prozess kann sich auch am Organismus Erde vollziehen. Ist zum Beispiel die Lebensenergiehülle der Erde weiträumig blockiert, so kommt es in diesen Gebieten nicht zu einem Durchstrom von Tiefdruckwirbeln und also auch nicht zu einem Abregnen der entsprechenden Wolken. Stattdessen prallen die Wirbel an der Blockierung ab und zerfallen in ihrer Struktur, indem sich Teile der Wolkenfelder im großen Bogen nordöstlich und andere Teile südöstlich  um das betreffende Gebiet herum bewegen. Auch an Ort und Stelle bilden sich keine strukturierten Wolken, so dass die Niederschläge gänzlich ausbleiben. Wird dieser Zustand chronisch, dann entsteht eine Dürre, die schließlich auch die Struktur der Vegetation zerfallen lässt - und langfristig durch Erosion sogar die Struktur von Gestein. Die Endstation eines derartigen Prozesses wäre eine Wüste, die sich wie ein Tumor immer weiter in die Peripherie ausweitet und vormals fruchtbares Land sich einverleibt.


Der Strukturzerfall als Folge lebensenergetischer Erstarrung bezieht sogar die Wassermoleküle mit ein: Aus ihnen entstehen H-Ionen und O-Ionen, woraus sich Säuren einerseits (saurer Regen) und Ozon andererseits (Smog) bilden. Die energetische Erstarrung der Atmosphäre wäre demnach wesentliche Ursache für den Verlust von Wasser (über das Verdunsten und Verdampfen hinaus) und das Austrocknen von Luft und Boden. Die erstarrte Lebensenergie nannte Reich übrigens „DOR“ (= Deadly ORgone = tote Lebensenergie). In der Atmosphäre zeigt sich das DOR in einem Grauschleier über der Landschaft und/oder am Himmel, was dafür sensible Menschen als leblos und bedrückend empfinden. Innerhalb dieses Schleiers gibt es keine klar strukturierten Wolken, sondern allenfalls gräulich-bräunliche Schlieren, die Reich „DOR-Wolken“ nannte. Die Sonne erscheint hinter einem DOR-Schleier manchmal nur noch wie eine matte und blasse Scheibe und versinkt bei Sonnenuntergang schon weit über dem Horizont ohne jedes Leuchten und Nachglühen des Himmels wie in einer grauen Suppe. Wenn gut strukturierte Wolken aus klarem Himmel sich tagsüber in einen DOR-Schleier hinein bewegen, verlieren sie innerhalb weniger Minuten ihre Struktur und zerfallen, und übrig bleiben oftmals nur dreckig und stumpf wirkende DOR-Schlieren. Jeder kann solche Phänomene bei entsprechender Wetterlage mit eigenen Augen beobachten, aber nur wenige scheinen dies tatsächlich zu tun, und noch weniger scheinen sich der fundamentalen Bedeutung im Zusammenhang mit Dürre und Wüstenbildung bewusst zu sein.


In seinem „Oranur-Experiment“ fand Reich 1951 in seinem Laboratorium in Maine/USA heraus, dass die Orgonenergie auch in einen Zustand von Übererregung geraten kann, der andere Krankheitssymptome als die energetische Erstarrung nach sich zieht – unter anderem Leukämie. Der von ihm so genannte „Oranur-Effekt“ entsteht durch Einwirken radioaktiver Strahlung auf die Lebensenergie (als würde sie aufgepeitscht wie das Meer bei einer Springflut), und dieser Effekt durchdringt – wie die Orgonenergie allgemein – alle Materie, also auch jegliche Abschirmungen, die dem Strahlenschutz dienen sollen. So lässt sich auch erklären, dass in der Nähe von Atomkraftwerken gehäuft Gesundheits- und Umweltschäden auftreten (wie Leukämie bei Kindern und Waldsterben). Atombomben-Explosionen (auch unterirdische) sowie die Öffnung von Uran-Minen insbesondere im Tagebau sind weitere Ursachen für eine Übererregung des Lebensenergiefeldes der Erde – und damit auch für die Erderwärmung.


Es gibt mittlerweile auch deutliche Hinweise darauf, dass Elektrosmog – zum Beispiel durch Mobilfunk, Neonlicht, Bildschirme, Computer und Mikrowellenherde – einen Oranur-Effekt erzeugt. Dass der Mikrowellenherd Lebensmittel erhitzt, ist allgemein bekannt. Warum sollte es dann für die Erde anders sein, die sich durch Mobilfunk und andere elektromagnetische Felder mittlerweile wie in einem globalen Mikrowellenherd befindet, der noch immer weiter ausgebaut wird? Aus der aktuellen Debatte um Klimawandel werden diese Zusammenhänge allerdings bislang fast vollständig ausgeblendet, und die Atomenergie gilt grotesker Weise auf einmal als klimafreundlich.


Nach Beobachtungen von Reich kann der Oranur-Effekt der energetischen Übererregung umschlagen in das Gegenteil der energetischen Erstarrung DOR. Beobachtungen bestätigt Außerdem trifft der Oranur-Effekt einen lebenden Organismus bzw. ein lebendes System besonders stark an seinen bioenergetischen Schwachstellen, also in den Bereichen der stärksten energetischen Blockierungen bzw. Stauungen. Die Schwachstellen der Erde wären demnach die großen Wüstengebiete, die auf jeden stärkeren Oranur-Effekt mit „Übergriffen“ auf ihre Peripherie in Form von Dürre und Hitzewellen oder Hitzestürmen reagieren – mit der Folge von bedrohlichen Wald- oder Buschbränden. James DeMeo, der in der Tradition von Reich ein privates Forschungsinstitut in den USA gegründet hat, konnte über Jahrzehnte hinweg entsprechende Zusammenhänge zwischen nuklearen Ereignissen und Klimakatastrophen beobachten und hat darüber in seiner Zeitschrift „Pulse of the Planet“ berichtet. Nach Tschernobyl wurde ein solcher Zusammenhang auch in Europa deutlich: Ende April / Anfang Mai 1986 gab es zum Beispiel in Berlin einen vollkommen unwirklich erscheinenden klaren Himmel und gleißende Farben (als Erscheinungsbild des Oranur-Effekts), und einige Wochen danach verwandelten sich die Atmosphäre und das Landschaftsbild um in Grauschleier und Leblosigkeit (DOR). Weite Teile Europas, die die voran gegangenen Jahrzehnte überwiegend durch klares und abwechslungsreiches Wetter gekennzeichnet waren, lagen danach jahrelang wie unter einem Grauschleier begraben, und es häuften sich Smogsituationen – bis hin zum Smogalarm mit Fahrverbot in einigen Städten. Ein anderes Beispiel waren die Atombombentests 1998 in Indien und Pakistan, denen dramatische Hitzewellen und Dürrekatastrophen in diesen und in angrenzenden Ländern folgten.


Auch die zunehmende Heftigkeit von Unwettern lässt sich orgonenergetisch deuten. So wie es bei emotional und körperlich stark gepanzerten Menschen zu sehr destruktiven Entladungen aufgestauter Energie kommen kann, so könnte die weiträumig erstarrte atmosphärische Lebensenergie durch heftige Wirbelstürme aufgebrochen werden. Je stärker die Erstarrung, um so heftiger die Gewaltausbrüche – dies scheint ein gemeinsames Funktionsprinzip im einzelnen Menschen, im sozialen Organismus einer Gesellschaft und am lebenden Organismus Erde zu sein.


Die hier nur kurz angedeuteten Zusammenhänge deuten darauf hin, dass die Erde – neben den allgemein bekannten Umweltbelastungen – auch bioenergetisch schwer krank ist. Reich hat diese Zusammenhänge schon in den 50er Jahren klar gesehen. Anstatt aber auf seine Warnungen zu hören und seine umwälzenden und zukunftsweisenden bioenergetischen Behandlungsmethoden für Mensch und Umwelt aufzugreifen, hat man ihn in den USA in den Knast gesteckt und seine Bücher offiziell verbrannt. Eine Rehabilitierung ist bis heute nicht erfolgt. Mit dem sich verschärfenden Klimawandel ist auch dieser so oft verhöhnte Teil seiner Forschungen so aktuell wie nie zuvor, nur will es noch kaum jemand wahr haben.


Reich hat aber nicht nur tiefere Ursachen für die Blockierung der atmosphärischen Lebensenergie und ihren Zusammenhang zu Dürre, Wüstenbildung und Smog aufgedeckt, sondern auch wirksame Behandlungsmethoden dagegen entwickelt. Mit der Anwendung und Weiterentwicklung dieser Methoden scheint es mittlerweile möglich, die Ausbreitung von Wüsten aufzuhalten und sogar Wüsten in fruchtbares Land zurück zu verwandeln – und als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere, Pflanzen und Gewässer zurück zu gewinnen.



Die Heilung der kranken Erde

Erfahrungen mit Himmels-Akupunktur (Cloudbusting) nach Wilhelm Reich


Die lebensenergetische Wetterarbeit von Reich beruht auf einem allgemeinen Funktionsprinzip aller lebenden Prozesse, das ich in folgendem Satz verdichten möchte:


„Die Lösung (der Blockierung) ist die Lösung – behutsam, nicht gewaltsam“.


Zur Lösung der Blockierung atmosphärischer Lebensenergie hat Reich ein Gerät entwickelt, mit dem sich ein Orgonenergie-Sog erzeugen lässt. Hierbei spielen Metallrohre, Metallschläuche und eine Verbindung zu frischem, lebendem Wasser eine wesentliche Rolle. Auf Einzelheiten der Bauweise und Handhabung möchte ich bewusst nicht eingehen, weil der Einsatz dieser Geräte nur in die Hand von bioenergetisch erfahrenen und verantwortungsvollen Personen gehört, die sich mit der Reichschen Wetterarbeit und ihren orgonenergetischen Grundlagen eingehend vertraut gemacht haben. Das Gerät sieht rein äußerlich leider einer „Stalin-Orgel“ sehr ähnlich, mit der Raketen abgefeuert werden können, hat aber nicht das Geringste damit zu tun. Es geht dabei nicht um die Erzeugung einer Explosion, sondern um die Anregung eines sanften und geräuschlosen Energieflusses – ohne irgend einen der herkömmlichen (aus der Schulphysik und aus der Technik bekannten) Energieantriebe wie Strom, Gas, Benzin oder Diesel. Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde, von denen sich unsere Schulweisheit nichts träumen lässt – und dazu gehört die Existenz und Wirkungsweise der kosmischen Lebensenergie, von deren Verbindung große Teile der Menschheit seit einigen Jahrtausenden in vieler Hinsicht abgeschnitten und entwurzelt sind - und die sich deshalb die wenigsten Menschen auch nur vorstellen (geschweige denn sie bewusst wahrnehmen) können.


Nach den Erkenntnissen von Reich besteht zwischen Wasser und Orgonenergie eine relativ starke wechselseitige Anziehung. Wolken bilden sich demnach nicht allein aus dem Vorhandensein von Wasserdampf und Luftfeuchtigkeit, sondern von Energieverdichtungen in der Atmosphäre, die sich insoweit aus ihrer Umgebung hervor heben. Die Energieverdichtungen üben auf den Wasserdampf eine stärkere Anziehung aus als die energetisch schwächere Umgebung  - und bewirken dadurch auch eine Verdichtung des Wasserdampfs, der uns ab einem gewissen Dichtegrad als Wolke erscheint. Auch eine Wolke wäre demnach eine Einheit von stofflicher Substanz (Wasserdampf) und verdichteter Orgonenergie. Wird der Wolke durch einen gerichteten Sog Orgonenergie entzogen und ihr Orgonfeld auf das Niveau der Umgebung eingeebnet, so geht die besondere Anziehung auf den Wasserdampf verloren - und die Wolke löst sich auf.


Weil Reich mit diesem Gerät gezielt Wolken auflösen konnte, nannte er es „Cloudbuster“ (= Wolkenauflöser) – und den Einsatz des Geräts ganz allgemein „Cloudbusting“. Diese Begriffe sind leider etwas missverständlich, weil das Gerät später (mit einer anderen Handhabung) vor allem zur Anregung von Wolkenbildung und Regenfällen in Dürregebieten und zur Aufklarung der Atmosphäre in DOR- und Smogsituationen eingesetzt wurde. Ich nenne die Methode mittlerweile lieber „Himmels-Akupunktur“ – in Analogie zur Akupunktur beim Menschen. Hier wie dort geht es nämlich darum, mit einem vergleichsweise einfachen Instrument – an der richtigen Stelle in der richtigen Weise zur richtigen Zeit behutsam und wohl dosiert eingesetzt – einen gestörten Fließprozess der Lebensenergie wieder einzuregulieren und damit die Selbstheilung des betreffenden Organismus anzuregen. Den Reichschen Cloudbuster könnte man demnach auch – und vielleicht etwas weniger missverständlich – „Himmels-Akupunktur-Gerät“ nennen, und zwar die Variante, die einen Energiesog erzeugt und dadurch Bewegung in ein vorher erstarrtes Energiefeld bringen kann. Aus vorher erstarrtem DOR würde auf diese Weise lebendige, pulsierende und strömende Lebensenergie – ähnlich dem Auftauen und Abschmelzen von Eis, das dadurch zu fließendem Wasser wird. Während es vorher aufgrund energetischer Erstarrung der Atmosphäre zu einem Strukturzerfall von Wassermolekülen und zu entsprechender Austrocknung gekommen war, können sich in fließender Orgonenergie wieder Wassermoleküle bilden, so dass die Luftfeuchtigkeit wieder ansteigt, aus der heraus sich auch an Ort und Stelle Wolken bilden und aufbauen können – bis hin zum Abregnen.


Wilhelm Reich hat die Methode des Cloudbusting (oder der Himmels-Akupunktur) schon Anfang der 50er Jahre in den USA eingesetzt, zunächst zur Aufklarung einer bedrückend trüb und stumpf gewordenen DOR-Atmosphäre in der Umgebung seines ländlichen Wohnsitzes und Laboratoriums in Rangeley/Maine/USA. Es folgten Einsätze des Geräts zur Erzeugung von Regen, über deren Erfolge seinerzeit auch in der lokalen Presse berichtet wurde. Später fuhr er mit einem Team Helfern und entsprechender Ausrüstung in die Wüste von Arizona. Dort konnte er eine weiträumige energetische Blockierung der Atmosphäre lösen. Im Gefolge davon kam es zum Einströmen von Tiefdruckwirbeln mit entsprechenden Wolken und kräftigen Regenfällen , wie man sie dort seit Menschengedenken nicht erlebt hatte. Die bis dahin völlig ausgedörrte Wüstenlandschaft begann wieder aufzuleben und ansatzweise grün zu werden.


Damit waren die wesentlichen Grundlagen für eine Wiederbegrünung und Wiederbelebung ausgetrockneter Gebiete, für eine Umkehr der Ausdehnung von Wüsten und für eine weiträumige Heilung des bioenergetisch krank gewordenen Organismus Erde gelegt. Die unglaublich hoffnungsvolle Forschungsarbeit von Reich wurde allerdings jäh unterbrochen durch das von der US-amerikanischen Food-and-Drug-Administration (FDA) gegen ihn eingeleitete Gerichtsverfahren, das mit seiner Verurteilung zu zwei Jahren Gefängnis endete – und mit dem Verbot seiner Orgonforschung sowie der Verbrennung seiner Bücher und Zeitschriften, soweit sie sich auf die Entdeckung, Erforschung und Nutzung der Orgonenergie bezogen bzw. auch nur darauf hinwiesen. Das Gericht hat außerdem beschlossen, dass es die Orgonenergie nicht gibt (!).


Die Methode der energetischen Wetterarbeit, des Cloudbusting oder CORE, wurde erst viele Jahre später von einigen Personen (u.a. Charles Kelley, Richard A. Blasband, Jerome Eden, Trevor Constable, James DeMeo) wieder aufgegriffen und weitergeführt. Die meisten Erfahrungen auf diesem Gebiet hat mittlerweile James DeMeo mit seinen Einsätzen in verschiedenen Teilen der USA, Europas, in Israel sowie in Afrika (Namibia und Eritrea). Beim Einsatz in Israel im November 1991 kam es nach jahrelanger und immer bedrohlicher werdender Dürre und Wasserknappheit zu starken und weiträumigen Niederschlägen in weiten Teilen des Nahen Ostens. Während die Wasserreservoirs vor Beginn der Operation fast vollständig erschöpft waren, wurden sie durch die Niederschläge wieder randvoll aufgefüllt.


Die Wetterarbeit in Namibia im November 1992 und Februar 1993 beendete eine seit Anfang der 80er Jahre von der Namib-Wüste sich immer weiter ausbreitende Dürre. Der Beginn der Dürre fällt zeitlich zusammen mit der Öffnung einer der größten Uranminen der Welt, in der Uran im Tagebau abgebaut wird – was einen dadurch ausgelösten oder verstärkten Oranur-Effekt (der Übererregung atmosphärischer Lebensenergie) vermuten lässt. Im Unterschied zu anderen Dürre- und Wüstengebieten, die von einem trüben DOR-Schleier überzogen sind (zum Beispiel 1994 in Eritrea), gab es in Namibia schon vor den Cloudbusting-Operationen eine fast unwirklich erscheinende Klarheit und Brillanz der Farben, was auf einen Oranur-Effekt hindeutet. Nach einer Reihe von Einsätzen an verschiedenen Orten, die sich von der Peripherie zum Kern der Namib-Wüste bewegten, kam es zu heftigen und ausgedehnten Regenfällen in weiten Teilen Namibias und zu einer Entspannung der vorher überspannten Atmosphäre. An dem Einsatz 1993 habe ich selbst teilgenommen und war von der Wirkung der Wetterarbeit und der erkennbaren Wiederbelebung der Natur zutiefst beeindruckt. Als ich im Februar 2000 Namibia ein weiteres Mal besuchte, habe ich die vorher ausgetrocknete Landschaft kaum wieder erkannt. Flüsse und Seen waren wieder mit Wasser gefüllt, und die Landschaft war wieder saftig grün. Im Nationalpark Etosha-Pfanne, dessen riesiger See in der Dürre völlig ausgetrocknet war und wo eine Unzahl von Tieren verhungert und verdurstet waren, hatten sich die Tierbestände wieder regeneriert.


Das bisher längste Projekt der energetischen Wetterarbeit unter Leitung von James DeMeo fand in den Jahren 1994 – 1999 in Eritrea statt. Es handelte sich um jeweils zwei Einsätze pro Jahr von der Dauer von jeweils 2 – 3 Wochen. Ich selbst war beim ersten Einsatz im Juni 1994 mit dabei und konnte mir wiederum einen überzeugenden Eindruck von der fast unglaublichen Wirksamkeit dieser Methode verschaffen. Während bei unserer Ankunft in Eritrea das Land von einer über 15 Jahre sich verschärfenden Dürre völlig ausgetrocknet war, setzten schon zwei Stunden nach Beginn der Himmels-Akupunktur die ersten Regenfälle ein. (In anderen Gegenden und Fällen tritt die Wirkung oft erst mehrere Tage nach dem ersten Einsatz ein.) Nur in einem der sechs Jahre (nämlich 1996) wurde keine Wetterarbeit durchgeführt, und genau in diesem Jahr gingen die Niederschläge wieder deutlich zurück – bis im darauf folgenden Jahr das Projekt wieder erfolgreich fortgesetzt wurde. Durch den wieder aufflammenden Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien musste es 1999 abgebrochen werden.

Als ich selbst 1997 Eritrea erneut besuchte, war das vorher völlig ausgedörrte und unter einem trüben Grauschleier liegende Land von saftigen grünen Wiesen und von Getreide- und Gemüsefeldern überzogen, die Atmosphäre war aufgefrischt und aufgeklart, und die Flüsse und Seen waren wieder reichlich mit Wasser gefüllt bzw. waren neu entstanden. Im Jahr 2000 erreichte uns die Nachricht, dass infolge des reichlichen Regens der vergangenen Jahre in Eritrea und in angrenzenden Gebieten der Nil so ungewöhnlich viel Wasser führte, dass der vom Assuan-Staudamm gestaute Nasser-See in Ägypten erstmals einen Überfluss brachte, der in Richtung Westen in die Sahara abgeleitet wurde. Daraus entstanden vier große Seen mitten in der Wüste  – einer ungefähr von der Fläche des Bodensees.


In meinem Buch „Die Wiederentdeckung des Lebendigen“ habe ich die Wetterarbeit von Reich und DeMeo in einen größeren Zusammenhang der Lebensenergie-Forschung gestellt, in dem auch andere Lebensenergie-Forscher wie Viktor Schauberger und Georges Lakhovsky behandelt werden. Später entstand die Idee für künftige Projekte der bioenergetischen Wiederbelebung der Atmosphäre, des Bodens, der Pflanzen und der Gewässer. Inzwischen hat der in Berlin lebende Algerier Madjid Abdellaziz im Jahr 2004 ein Projekt zur „Wüstenbegrünung durch Integrale Umweltheilung“ am nördlichen Rand der Sahara in Algerien auf den Weg gebracht, das zukunftsweisend werden kann. In einer Gegend, wo vorher nur Sand, Steine und Dürre zu finden waren, hat die kombinierte Anwendung dieser Methoden schon zu eindrucksvollen Ansätzen einer Begrünung, zur Aufklarung der Atmosphäre, zu Wolkenbildung und Regenfällen geführt. Inmitten der Wüste können mittlerweile schon Obst und Gemüse geerntet werden, und die Anpflanzung von Bäumen geht voran. Auch hier konnte ich mich - im Sommer 2007 - an Ort und Stelle von den sehr hoffnungsvollen Ansätzen überzeugen.


Wilhelm Reich ist vor 50 Jahren im Gefängnis gestorben. Aber entgegen all dem Hohn und Spott, der über ihn ausgeschüttet wurde und wird, und entgegen dem Gerichtsbeschluss, dass es die Orgonenergie nicht gibt, kann ich nach Jahrzehnte langer Aufarbeitung seiner Forschungen guten Gewissens sagen:


Und sie bewegt sich doch – die kosmische Lebensenergie!


In ihrer behutsamen Nutzung liegt auch der Schlüssel zur Heilung der schwer erkrankten Erde und zum wirksamen Klimaschutz.


                                                                                                                                            Januar 2008

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lo che il professor Bernd Senf, docente alla Berlin school of economics, è riuscito a fare a partire dal 2004 con l’ingegner Madjid Abdellaziz nel ...

www.ilgiornale.it/a.pic1?ID=248340&PRINT=S - 18

  Service Kurier juli 2008

bei Penergetic erschienen

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Nov. 2009

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